Mit dem Boot in die Ria Formosa

Ein Ausflug in die Inselwelt der Ria Formosa im Januar 2016
Dienstag, 05 Januar 2016 | Ausflug

An einem sonnigen Morgen im Januar 2016 haben sich unsere Nichte aus Österreich und ihr Schweizer Freund zu einem Bootsausflug in die Ria Formosa aufgemacht, zusammen mit einer kleinen Gruppe von Touristen aus aller Welt. Ein ortskundiger Führer erläuterte in mehreren Sprachen die Besonderheiten dieses einmaligen Naturreservates.

Erste Etappe war die Ilha da Barreta, die auch Ilha Deserta, d.h. verlassene Insel, genannt wird, weil sie unbewohnt ist. Der südlichste Punkt des kontinentalen Portugal, Cabo de Santa Maria, liegt unweit der Stelle, an der das Boot vor Anker ging, um einen kleinen Spaziergang am menschenleeren Strand an der Seeseite der Insel zu unternehmen. Am Strand entdeckten sie neben den Schalen vielfältiger Mollusken auch das Schwanzskelett eines Meeressäugers (cetacea), entweder ein Delphin oder ein kleiner Wal.

Von dort ging es zur Nachbarinsel Ilha da Culatra, nur eine Fahrrinne von der Ilha Deserta getrennt. Der westliche Teil der Insel wird auch Ilha do Farol genannt nach dem imposanten Leuchtturm (port. Farol), der diesen einzige Schifffahrtsweg nach Faro markiert, und dessen Licht bei Nacht weithin sichtbar ist. Hier gibt es eine Reihe von Fischerhütten und Ferienhäuschen, und der Strand an der Seeseite ist im Sommer sehr beliebt – jetzt war auch er menschenleer.

Nach zwei unvergesslichen Stunden ging es zurück nach Faro mit einer ganzen Reihe eindrucksvoller Fotos im Gepäck, die wir hier in der Galerie zeigen.

 

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